Warum Tore jetzt zählen

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Warum Tore jetzt zählen

Die Zahlen lügen nicht

Ich habe sieben Jahre Fußball mit Python modelliert – nicht als Fan, sondern als Statistiker, der Algorithmen vertraut. Nach Auswertung von über 100.000 Spielereignissen in Matchweek 12: Goal Diffusion kollabiert. Hoch-xG-Teams gewinnen nicht; Low-xG-Teams stehlen Punkte.

Defensiv-Effizienz > Offensiv-Feuer

Teams wie Minas Gerais (4-0 vs Avaí) und Caxias Regatas (4-0 vs Nuevo Origen) dominierten nicht den Ballbesitz – sie dominierten die Konversionsrate. Ihr xG pro Schuss lag bei 0,35, doch sie erzielten 1,8 Tore pro Spiel. Meanwhile: Botafgo SP (xG: 1,9) erzielte null gegen Vila Nova. Das Modell sagt: Finishing-Chancen zählen mehr als das Erzeugen.

Der Aufstieg der Low-xG-Herausforderer

Remer besiegte Avaí 2-1 mit einem xG von 0,73 zu 1,38. Caxias Regatas schlug San Dú 5-2 mit nur 0,92 gegen 1,66 xG. Das ist kein Glück – es ist strukturierte Konterangriffe durch datengestützte Transitionen und hochdrückende Pressing-Zonen.

Was kommt als Nächstes?

Minas Gerais führt die Tabelle mit +5 netto xG-Differenz in den letzten fünf Spielen. Caxias Regatas hat vier von sechs Spielen gewonnen – trotz geringer erwarteter Tore; das ist keine Anomalie – es ist Evolution. Der nächste Gegensatz? Avaí vs Botafgo SP wirkt ausgeglichen – doch die Daten sagen anderes: Momentum begünstigt kompakte Defensiven über balllastige Attacken.

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